Die Geschichte der Oberfränkischen Malertage  

                                                              

April 1998 - April 2019                                                  

 

Geschichte und Idee der Oberfränkischen Malertage:

Die Oberfränkischen Malertage hat Christel Gollner 1998 in Weidenberg ins Leben gerufen. Damals trafen sich Malerinnen und Maler aus der Region mit Teilnehmern der Volkshochschulen von Stadt und Landkreis Bayreuth und brachten mit großem Engagement Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten des Ortes vor den Augen der sehr interessierten Bewohner auf Leinwand und Papier.

 

Das Besondere dieser ersten mehrtägigen gemeinsamen Arbeit aber war, dass Kollegen, die größtenteils vorher  nur namentlich voneinander gewusst hatten, sich dadurch näher kennen lernten, Erfahrungen austauschten. Dieses Erlebnis war der entscheidende Anlass für die Begründerin und Organisatorin Christel Gollner, die Malertage in diesem Sinne fortzusetzen und sie auf ganz Oberfranken auszudehnen. Seitdem gibt es die Malertage tatsächlich ununterbrochen jedes Jahr in einem anderen oberfränkischen Ort.

 

Als die 2. Oberfränkischen Malertage im Mai 1999  - eingebunden in die Pegnitzer Kulturtage – in Stadt und Umgebung Pegnitz stattfanden, wurden die Werke der 15 beteiligten Künstler bei der gemeinsamen Ausstellung in der dortigen Sparkasse vom Publikum wie im Jahr zuvor in Weidenberg mit Begeisterung angenommen. Die Gemälde waren heiß begehrt. Der damalige Regierungspräsident Hans Angerer gab der Hoffnung Ausdruck, dass die Oberfränkischen Malertage zu einem alljährlich wiederkehrenden Ereignis werden mögen. „Diese einmalige Veranstaltungsreihe, die wes sonst nirgendwo gibt, muss unbedingt fortgesetzt werden!“ so Angerer. Umso erfreuter zeigte sich der Regierungspräsident, als er ein Jahr später anlässlich der 3. Oberfränkischen Malertage 2000 in Bayreuth eine weitere Steigerung miterleben durfte: Zum bisherigen Teilnehmerstamm hatten sich weitere bekannte, namhafte Künstler hinzu gesellt. Von Jahr zu Jahr stieg das Niveau.

 

Die Vorstandschaft des inzwischen gegründeten Vereins „Oberfränkische Malertage e.V.“ macht jedes Jahr Vorschläge und bestimmt letztendlich, welche Malerinnen und Maler eingeladen werden. Pro Jahr sollen nicht mehr als 25 teilnehmen. Weil  zum „alten“ Stamm stets Neue hinzukommen, müssen jeweils einige aussetzen, so dass sich immer eine interessante „neue Mischung“ ergibt. Inzwischen sind bereits mehr als 80 Künstlerinnen und Künstler aus ganz Europa daran beteiligt gewesen.

 

Nach 2001 in Hof, 2002 in Creußen, 2003 in Kronach, 2004 in Kulmbach, 2005 in Forchheim, 2006 in Wunsiedel,  2007 in Coburg, 2008 in Marktredwitz folgten  2009 das Markgräfliches Bayreuth, 2010  die Stadt Arzberg und die weiteren Orte der Bayerisch-Böhmischen Brücken-Allianz (Thiersheim, Thierstein, Höchstädt, Schirnding und Hohenberg/Eger), 2011 Seßlach,  2012 Schwarzenbach/S. und Kirchenlamitz, 2013 Neustadt bei Coburg,  2014 Münchberg und 2015 Bad Rodach. 2016  Neudrossenfeld,  2017 Lichtenfels  und 2018 Hollfeld, ist 2019 Ebermannstadt der Ausrichter der 22. Oberfränkischen Malertage.

Der alljährliche Wechsel in eine andere oberfränkische Gemeinde hat für die Künstlerinnen und Künstler einen besonderen Reiz insofern, als sich ihnen stets neue Motive und Themen an unterschiedlichsten Orten bieten und sie somit das abwechslungsreiche, vielgestaltige Oberfranken mit seinen sehens- und malenswerten Kultur- und Stadtlandschaften bis ins Kleinste erkunden und darstellen können. Anders ausgedrückt: Alle Teilnehmer befassen sich an dem jeweiligen Ort mit dem speziellen Thema so eingehend, wie dies in solcher Intensität und Fülle wohl kaum vorher der Fall war.

 

Dies ist für die einheimische Bevölkerung außergewöhnlich reizvoll, wenn die Bewohner der Stadt völlig fremden Malern bei ihrer Tätigkeit über die Schulter sehen und das Entstehen der Bilder hautnah miterleben können. Die Bevölkerung von diesem Austragungsort und der Umgebung sowie natürlich auch die Gäste, sind herzlich willkommen, um den Künstlern bei ihrer Arbeit zuzuschauen. Vier Tage arbeiten die Künstler in der Stadt und in den umliegenden eingemeindeten Orten.

 

Zwei Wochen später, wenn dann die einzelnen Gemälde fertiggestellt, gerahmt und in repräsentative Form gebracht sind, kann das Publikum 50, 60, 70 oder bis zu 120 unterschiedliche Werke, die aber alle das gleiche Thema zum Inhalt haben, in der Ausstellung bewundern. Die Vernissage findet in der Regel 2 - 3 Wochen nach den Arbeitstagen in einem repräsentativen Rahmen statt.

Wann jemals zuvor wurden so viele Gemälde von ein und dem selben Ort und seiner Umgebung zu einem bestimmten Thema gefertigt und gezeigt?! Das Thema zu dem gearbeitet wird, ist ausschließlich die betreffende Stadt und das Umland.

                                                                                        

Zudem sind die Malertage für die jeweils gastgebende Kommune eine nicht unerhebliche Image-Werbung, und somit sind sie sowohl für die Künstler als auch für die Kommunen gleichermaßen von unschätzbarem Wert.

Ohne die finanzielle Unterstützung durch die jeweilige Kommune - in diesem Fall durch Ebermannstadt, das Heimatmuseum Ebermannstadt, die Kulturfreunde Ebermannstadt, die Sparkasse Ebermannstadt, die Städtebauförderung und andere Sponsoren  - wäre die Durchführung der Oberfränkischen Malertage nicht denkbar.

Wie wertvoll die Regierung von Oberfranken die OMT schätzt, zeigt sich darin, dass wir seit Anbeginn durch den jeweiligen Regierungspräsidenten oder die -vizepräsidentin, angefangen von Herrn Angerer über Herrn Wenning und Frau Platzgummer-Martin, Herrn Regierungsvizepräsident Thomas Engel, bis aktuell Frau Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz mit einem Grußwort begleitet werden.

 

 

Zusammenfassung:

Teil I, der Workshop,

Während 4 Tagen (Do., 25. bis So., 28. April) wird  die ganze Stadt mit ihren eingemeindeten Ortsteilen zum Atelier!

Drei Wochen später findet Teil II, die Ausstellung, statt und beginnt mit einer feierlichen Vernissage im neuen Familienzentrum in
91320 Ebermannstadt, Mittelschulweg 11, am 19.5.2019 um 14.00 Uhr.

Dauer der Ausstellung: bis 29. Juni 2019

Ausgestellt wird diesmal an verschiedenen Orten.
im neuen Familienzentrum, im Heimatmuseum und im Rathaus.

Geöffnet mittwochs  14.00 bis 17.00 Uhr und sonntags von 14.00 bis 18.00 Uhr


             Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Werke gekauft werden können.


Der Verein "Oberfränkische Malertage e.V." ist gemeinnützig und stellt Unterstützern gerne entsprechende Spendenquittungen aus.

Obe

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